Einsiedlerbad in Wien
“Weil bei großem Andrang das Wasser oft nur aus der Brause tröpfelt, nannten die Wiener ihre städtischen Brausebäder Tröpferlbäder.”
“Weil bei großem Andrang das Wasser oft nur aus der Brause tröpfelt, nannten die Wiener ihre städtischen Brausebäder Tröpferlbäder.”
“Der intelligente Schachzug bestand darin, die Schwimmhalle nicht in den unterirdischen Räumen zu verstecken, sondern die Strukturen des Bunkers zu nutzen: für die Technikräume und die Garderoben und schließlich als Substruktion für das Schwimmbecken.” - Hubertus Adam
“Im Zusammenspiel mit den Stützen erinnert die strenge Rasterung an den Kreuzgang eines Klosters. Tiefgrüne Kacheln dominieren die Wandgestaltung im Untergeschoss und sollen die Assoziation des Eintauchens in einen klaren, schattigen See wecken.”
“Vom Barfußgang neben den Garderoben gelangen die Kinder und Jugendlichen, die hier Schwimmunterricht erhalten, über eine einläufige Treppe in die eigentliche Badehalle. Eine massive Betonkassettendecke überspannt ihre gesamte Grundfläche. An ihren Rändern ruht sie auf einer dichten Reihe schlanker Betonfertigteilstützen, vor die eine Glasfassade über die gesamte Gebäudebreite und -länge gesetzt ist. Konstruktiv wie formal fügten die Planer den freigelegten Bestand und das ihm aufgesetzte Tragwerk zu einer neuen Einheit. Da die Tragstruktur des Bestands fast vollständig in die neue Nutzung integriert werden konnte, mussten nur wenige Bauteile entfernt werden. (…) Mithilfe eines Krans wurden die Stützen durch die Öffnungen in der Schalung „eingefädelt“, wobei ihre oberen Bewehrungsanschlüsse zunächst noch herausragten. Die Kassettenstruktur erzielte man durch einzelne Boxen aus Schaltafeln, die in regelmäßigen Abständen auf die Fläche montiert wurden.” - chi
Quelle
Projekt